Geschichte
185 Jahre – Innovation und Tradition.
PIATNIK ist ein Synonym für Spielkarten schlechthin. Die Wiener Spielkartenfabrik ist ein traditionsreiches Familienunternehmen. Von der Gründung als Kartenmalerei bis zur heutigen hochtechnischen Spezialdruckerei von Spielkarten und Spielen war es freilich ein langer Weg. Niederlassungen in den ehemaligen Kronländern, Verlust dieser Fabriken nach dem 2. Weltkrieg und der neuerliche Aufbau internationaler Beziehungen kennzeichnen die vergangenen 185 Jahre PIATNIK. In diesen 185 Jahren war die Wiener Spielkartenfabrik aber auch immer bemüht, den höchsten Qualitätsanforderungen mit modernsten Drucktechniken zu entsprechen.
Zur Geschichte der Kartenmacher-Familie Piatnik
1819 | Ferdinand Piatnik der Erste wird in Ofen (heute Budapest) geboren. | |
1824 | Gründung der Kartenmalerei Anton Moser im 7. Wiener Bezirk. | |
1843 | Übernahme der Kartenmalerei Anton Moser durch Ferdinand Piatnik. | |
1882 | Umbenennung der Kartenmalerei in Ferd. Piatnik & Söhne, Wien | |
1885 | Ferdinand Piatnik stirbt. Das Unternehmen wird von seiner Witwe und den Söhnen weitergeführt. | |
1891 | Errichtung des Fabrikgebäudes in der Hütteldorfer Straße in Wien 14. | |
1896 | Gründung der Firma "Piatnik Nandor es Fiai" als Schwesterunternehmen. | |
1899 | Kauf der Spielkartenerzeugung "Ritter & Cie" in Prag. | |
1939 | Das Wiener Stammhaus wird in die Familien-Kommanditgesellschaft "Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne" umgewandelt. | |
1951 | Einführung des Mehrfarben-Offsetdruckes. | |
1962 | Erweiterung des Wiener Fabrikgeländes. | |
1968 | Erweiterung des Verkaufsprogrammes von Spielkarten auf Brettspiele und Puzzles. | |
1985 | Erweiterung des Fabrikgebäudes um mehrere Stahlbetonhallen. | |
1988 | Umwandlung des Unternehmens in eine GmbH & Co KG. | |
1989 | Gründung der Tochtergesellschaft "Piatnik of America". | |
1991 | Umstellung der Produktion auf vollelektronische Bildverarbeitung und Vierfarbenoffset mit Inline-Spielkartenlackierung. | |
1993 | Gründung der Tochtergesellschaften in Deutschland, Ungarn und in Tschechien. | |
Neuausrichtung des Maschinenparks | ||
2001 | Umstellung auf Computer to plate (CtP) | |
2003 |
| Erweiterung des Druckmaschinenparks, Neue Hochleistungsdruckmaschine |
| 2009 | 185- jähriges Jubiläum |

Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne, (gegründet 1824)




